LiLI: Literaturwelt / Literaturinfos

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2008-07-02

Google Mail - Internationale Feuchtwanger Ausstellung - oliver.gassner@gmail.com

Feuchtwanger relaunched

Internationale Ausstellung zum Feuchtwanger- Jahr eröffnet mit einer Lesung von Manfred Flügge



Pünktlich zum 124. Geburtstag des Exilautors Lion Feuchtwanger wird am kommenden Montag am 07.07.2008 um 11 Uhr eine repräsentative Ausstellung zu Lion Feuchtwanger in der Volkswagen Bibliothek der Technischen Universität Berlin in der Fasanenstraße 88 eröffnet. Titel der Ausstellung: "Es ist nicht leicht, sich in der Historie des eigenen Lebens durchzufinden." - Ausstellung zu Leben und Werk Lion Feuchtwangers. Es werden Photos, Briefe, Rezensionen, historische Bücher und internationale Lizenzausgaben ausgestellt. Einige Bücher werden auch direkt im Handapparat zur Verfügung stehen.



"Feuchtwanger lesen!" Manfred Flügge eröffnet die Ausstellung und stellt seine im Herbst bei Aufbau erscheinende Biographie "Die vier Leben der Marta Feuchtwanger" vor. Die Biographie der Muse, Grande Dame und Ikone des deutschen Exils liefert einen neuen Blick auf den privaten Lion Feuchtwanger. Die öffentliche Auftaktveranstaltung liefert den passenden Rahmen für die bis Ende Dezember dauernde Ausstellung. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Bibliothek jedem Interessierten kostenlos zugänglich. Die Ausstellung ist in Kooperation mit der Aufbau Verlagsgruppe entstanden.



Bis zum 50. Todestag Lion Feuchtwangers am 21.12.2008 soll die Ausstellung kontinuierlich von dem studentischen Seminar erweitert werden. Weitere Aktivitäten sind bis zum 125. Geburtstag des großen

deutschen Exilschriftstellers am 7.7.2009 geplant.





TU Berlin - Universitätsbibliothek

Fasanenstr. 88

(im VOLKSWAGEN-Haus)

10623 Berlin



http://www.feuchtwanger.de bzw. info@feuchtwanger.de

http://www.aufbau-verlag.de

http://www.ub.tu-berlin.de



Weitere Informationen zur Neuerscheinung von Manfred Flügge:

http://www.aufbauverlag.de/index.php4?page=28&show=5286

Lesung der Literaturstipendiaten des Landes BaWü

Die Literaturstipendiaten 2007 des Landes Baden-Württemberg, Martin von Arndt, Hans Peter Hoffmann, Stefan Mohnhardt und Thomas Weiss, sind am Montag, 7. Juli, um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei im Wilhelmspalais, Konrad-Adenauer-Straße 2, zu Gast. An diesem Abend präsentierten die vier Preisträger im Mörike-Kabinett ihre Arbeiten: Martin von Arndt liest Passagen aus seinem neuen Roman, der voraussichtlich im Herbst erscheinen wird. Stefan Monhardt trägt Gedichte aus seinem Lyrikband ?Augenblicksgötter? (2007) vor, Thomas Weiss liest aus dem Roman ?Folgendes? (2006), und Hans Peter Hoffmann stellt aus verschienenden Bänden Texte vor. Der Eintritt ist frei.

Die Literaturstipendiaten Thomas Weiss und Martin von Arndt werden mit einem Jahresstipendium in Höhe von jeweils 12 000 Euro ausgezeichnet. Hans Peter Hoffmann und Stefan Monhardt erhalten jeweils ein mit
6000 Euro dotiertes Halbjahresstipendium. ?Stipendien sind nicht nur eine Auszeichnung für unsere Schriftstellerinnen und Schriftsteller, sondern haben auch den ganz praktischen Nutzen, den Autorinnen und Autoren den nötigen Freiraum für ihre literarische Arbeit zu geben?, sagte Kunststaatssekretär Dr. Dietrich Birk bei der Verleihung im Oktober in Stuttgart. Er verwies auf die vielfältige Landesförderung zur Stärkung der baden-württembergischen Literaturtradition. ?Wichtige Ziele der Literaturförderung sind dabei die Entstehung, Verbreitung und Bewahrung von Literatur sowie die Schaffung positiver Rahmenbedingungen für den Literaturbetrieb?, so Birk.

Die Literaturstipendien spielten im Förderspektrum des literarischen Nachwuchses eine wichtige Rolle. Das Land vergibt jährlich drei Jahresstipendien für Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die den Abschluss oder die Durchführung einer größeren Arbeit ermöglichen sollen. Die Stipendien richten sich an Autorinnen und Autoren, die durch Geburt, Wohnort oder einen Schwerpunkt ihres Schaffens mit dem Land Baden-Württemberg verbunden sind. Eine Bewerbung um das Stipendium ist nicht möglich. Die monatliche Stipendienhöhe beträgt 1000 Euro. Eines der Stipendien kann von der Jury in Halbjahresstipendien geteilt werden. Über die Vergabe entscheidet eine jährlich wechselnde Jury bestehend aus fünf fachkundigen Mitgliedern.

Martin von Arndt, geboren 1968 in Ludwigsburg, studierte Religionswissenschaft, Germanistik, Psychologie in Saarbrücken, Budapest und Würzburg. Er ist stellvertretender Vorsitzender des Verbands deutscher Schriftsteller (VS) in Baden-Württemberg und Angehöriger der Berliner Autorengruppe kOOk. Arndt lebt als Schriftsteller, Musiker und freier Dozent in Markgröningen. Seit seinem Erstling ?Sieben Tage Honig. Roman. (Ikarus, Mainz 1987) hat Martin von Arndt zahlreiche Bücher Veröffentlicht. Jüngstes Werk ist der Roman ?ego shooter? (Klöpfer & Meyer, Tübingen 2007), in dem er sich literarisch mit den Gamer-Welten und den neuen Formen der Vereinsamung urbaner Eliten auseinandersetzt.

Hans Peter Hoffmann, geboren 1957 in Saarbrücken, lebt, lehrt und schreibt als Autor, Privatdozent und Übersetzer in Tübingen. Nach dem Studium der Germanistik und Sinologie erschienen von ihm zahlreiche Publikationen zur Philosophie und Geschichte Chinas sowie Übersetzungen moderner chinesischer Prosa und Lyrik. Seit 2002 ist er freier Autor und Übersetzer. 1998 erschien sein Gedichtband ?In den letzten Tagen?, 2002 die Erzählung ?Der Nichtstuer? und 2004 die Erzählung ?Langsame Zeit - Eine Reise im Elsass?, (jeweils Klöpfer & Meyer, Tübingen).Sein jüngste Publikation ?Truhenorgel? (Klöpfer & Meyer, Tübingen 2006) enthält Gesänge, Capriccios und Kapriolen.

Stefan Monhardt, geboren 1963 in Calw, studierte Germanistik und Klassische Philologie in Tübingen und Pisa. Nach fünf Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität Berlin lebt und arbeitet er in Berlin als freier Autor und Übersetzer. Sein erster Gedichtband erschien unter dem Titel ?hübsch wund bleiben? 1982 in Ulm. 2007 veröffentlichte der Drey-Verlag in Gutach seinen sechsten Lyrikband ?Augenblicksgötter?.

Thomas Weiss, geboren 1964 in Stuttgart, war nach seinem Schulabschluss zunächst als Verwaltungsbeamter tätig, bevor er 1992 ein Germanistikstudium an der Universität Stuttgart aufnahm. Nach dem Studium betrieb er in Berlin eine Espressobar. Seit 2001 lebt und arbeitet er ausschließlich als freier Schriftsteller in Berlin. Seinem ersten Roman ?Schmitz?, der 2004 bei der Frankfurter Verlagsanstalt erschien, folgte 2006 der Roman ?Folgendes? (Steidl, Göttingen), in dem er die Abgründe jenseits des Alltags einer Familie am Bodensee auslotet. Sein jüngster Roman ?Tod eines Trüffelschweins? nähert sich literarisch dem vieldiskutierten Thema ?Turbokapitalismus? (Steidl, Göttingen 2007).

Stadtschreiber für Dresden gesucht

Sparkassenstiftung und Landeshauptstadt Dresden suchen den 14. Stadtschreiber für Dresden


Ab sofort laden die Stiftung für Kunst & Kultur der Stadtsparkasse Dresden und die Landeshauptstadt Dresden deutschsprachige Autorinnen und Autoren ein, sich um den Posten des/der 14. Stadtschreibers/in in Dresden für 2009 zu bewerben. Insbesondere werden solche Autorinnen und Autoren gesucht, die sich auf Wechselseitigkeiten von Literatur und urbanem Raum einlassen wollen und ihren Lebensmittelpunkt nicht in Dresden haben.

Der/die Stadtschreiber/in wird von Juni bis November 2009 in Dresden leben und arbeiten. Die Stiftung für Kunst & Kultur der Stadtsparkasse Dresden vergibt ein monatliches Stipendium in Höhe von 900 EURO und stellt für den Zeitraum des Aufenthalts kostenlos eine Wohnung in Dresden zur Verfügung.

Stiftung und Landeshauptstadt Dresden erwarten, dass der/die Stadtschreiber/in die Zeit weitgehend in Dresden verbringt, die literarischen Traditionen dieser Kulturstadt bereichert und durch eigene Veranstaltungen der Bedeutung von Sprachkultur und Literatur Impulse verleiht. Die Eröffnungs- sowie die Abschlusslesung erfolgen im Rahmen des Stipendiums.

Bewerber/innen sollten möglichst auf eine selbständige Publikation verweisen können, die nicht im Eigenverlag erschienen ist. Gebeten wird um Einsendun"

Böhmische Geschichte literarisch

Eva Sixt und Gerd Burger lesen einige Texte aus dem Hörbuch 'Das Leben ist zum Verrücktwerden schön - Böhmische Geschichte literarisch', bei dem sie beide ganz großartig als Sprecherin bzw. Sprecher mitgewirkt haben. Musikalisch werden sie unterstützt von Sepp Frank, der auf dem Hörbuch den Soundtrack beigesteuert hat - so passend und rund, dass auch das zum Verrücktwerden schön ist.

Nun also gibt es diesen literarischen Überblick über die böhmische Geschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart wieder live. Gelesen werden Texte von Jaroslav Hasek, Bohumil Hrabal, Jan Skacel, Libuse Moniková u.a.

Veranstaltungsort und -termin sind:

Donnerstag, der 10. Juli 2008
um 20 Uhr
im Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg
Rosenberger Straße 9, 92237 Sulzbach-Rosenberg.
Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.

Das Literaturarchiv, der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds und der LOhrBär-Verlag laden herzlich ein und freuen sich auf zahlreiche Erscheinungen.
Zemanta Pixie

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2008-07-01

Ausschreibung ?Premiere im Netz? - ARD Hörspielpreis

Hörspielpreis der ARD für die freie Hörspielszene / Bewerbungsfrist bis
31.8. / Verleihung während der ARD Hörspieltage am 8. November im ZKM
Karlsruhe

Neue Talente aus der freien Hörspielszene gesucht: Bereits zum dritten
Mal veranstaltet die ARD in diesem Jahr den Newcomer-Wettbewerb
?Premiere im Netz?. Ob skurrile Alltagsgeschichten, innere Monologe
oder akustische Spaziergänge - der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Freie Hörspielmacher können Eigenproduktionen einreichen, die bis zu 15
Minuten lang sind und noch nicht bei einer öffentlich-rechtlichen
Rundfunkanstalt oder einem kommerziellen Anbieter gesendet oder
veröffentlicht wurden. Die Teilnahme ist vom 1. Juli bis zum 31.
August 2008 möglich.

Interessenten können ihre Produktionen im mp3-Format im Internet unter
www.radio.ARD.de hochladen. Aus allen Wettbewerbsbeiträgen nominiert
eine unabhängige Fachjury aus ARD-/Deutschlandradio-Hörspieldramaturgen
und Mitarbeitern des gastgebenden Zentrums für Kunst und
Medientechnologie (ZKM) elf Stücke, die ab 1. Oktober 2008 auf
www.radio.ARD.de angehört und heruntergeladen werden können. Das
Gewinnerstück wird am 8. November während der ARD Hörspieltage 2008 in
Karlsruhe im Rahmen einer Preisverleihung öffentlich aufgeführt, der
Sieger / die Siegerin ist zu der Veranstaltung und den gesamten
Hörspieltagen eingeladen. Zu gewinnen gibt es eine professionelle
Produktion eines eigenen Stückes in einem Studio der ARD mit der
anschließenden Sendung im Radio.

Bei den ARD Hörspieltagen, die vom 5. bis 9. November 2008 im ZKM und
in der HfG (Hochschule für Gestaltung) in Karlsruhe stattfinden,
präsentieren die Hörspielredaktionen von ARD und Deutschlandradio
unter der Federführung des Hessischen Rundfunks (hr2-kultur) einen
Querschnitt ihrer aktuellen Produktionen. In öffentlichen Jury-Runden
wird unter anderem über die Vergabe des Deutschen Hörspielpreises der
ARD debattiert. Außerdem wird der im Internet zur Abstimmung gestellte
Publikumspreis ARD Online Award vergeben. Zu den weiteren
Programmpunkten gehören Live-Hörspiele, Konzerte, Lesungen,
Performances, Live-Radiosendungen, Workshops, Diskussionen,
Hörspielpartys, Preis-verleihungen, eine Radioshow und vieles mehr.
Den Abschluss bildet am 9. November der Kinderhörspieltag.

Die vollständigen Preisstatuten, ausführliche Informationen zu den
Einreichungsbedingungen und der Anmeldung zum Wettbewerb ?Premiere im
Netz? finden Sie unter www.radio.ARD.de, ebenso wie erste
Informationen zu den ARD Hörspieltagen.

Fragen zum Wettbewerb ?Premiere im Netz? beantwortet
Joëlle Ullrich, ARD-online | www.ard.de
Am Fort Gonsenheim 139, 55122 Mainz
Telefon (06131) 929-2665
Telefax (06131) 929-2087
E-Mail: joelle.ullrich@swr.de

Hessischer Rundfunk
Pressestelle
Hanni Warnke
Bertramstraße 8
60320 Frankfurt
Telefon: (069) 155-4403
Fax: (069) 155-2126
E-Mail: hwarnke@hr-online.de
Zemanta Pixie

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2008-06-25

Treffen Junger Magazine · 4.- 5. Juli 2008

Tage der jungen Literatur- und Kulturzeitschrift.
Messe · Diskussionen · Lesenacht · Sommerfest
Freitag · 4. Juli
14.00 h TJM ? Podiumsdiskussion
Gespräch d er Redakteure mit Studierenden über re-
daktionelle und ökonomische Grundlagen gegenwärti-
ger Literaturvermittlung sowie berufliche Tätigkeitsfel-
der. Moderation: Heinrich Detering und Peer Trilcke.
Ort: Universität Göttingen, ThOP, Käte-Hamburger-
Weg 3 - Eintritt frei
20.00 h TJM ? Lesenacht
Autoren der Zeitschriftenszene lesen: Uljana Wolf,
Thomas Pletzinger und Thomas von Steinaecker.
Moderation: Florian Kessler.
Ort: Literarisches Zentrum Göttingen, Düstere Str. 20
Eintritt: VVK 5,50.- / 3,50 · AK 6,50.- / 4,50.-
Samstag · 5. Juli
11.00 - 18.00 h Offene Präsentationsmesse der
Jungen Magazine mit Lesungen von Zeitschriften-
autoren
Die Zeitschriften des TJM präsentieren ihre aktuellen
Ausgaben im Börner Viertel zwischen Barfüsser- und
Roter Straße unter freiem Himmel, im pools. Blättern.
Reden. Lesen. Kaufen.
14.00 h Lesungen mit Martina Hefter, Axel von
Ernst u.a.
Ort: pools, Barfüsserstr. 12-13 / Börner Viertel
Eintritt frei
21.00 h Treffen Junger Magazine goes Sommer-
schlussfest. Lesung + Konzert mit Peter Hein u.a.
Das Treffen Junger Magazine mündet ins Sommer-
schlussfest des Literarischen Zentrums. Peter Hein
liest aus seinem Erzählband ?Geht so? und bringt sei-
ne Band mit. Von den Schauspielern Martin Maecker
und Nikolaus Kühn gibt es wundersam böswitzige,
kapitalismusverätzende Absagen an Stellenanzeiger.
Zwischendrin und bis zum Schluss Tanz und Musik
mit den DJs Erika Künstler.
Ort: Literarisches Zentrum Göttingen, Düstere Str. 20
Eintritt: VVK 12,50.- / 8,50.- · AK 13,50.- / 9,50.-
Karten unter www.ticketonline.de sowie
an allen bekannten VVK-Stellen
Weitere Informationen unter:
www.junge-magazine.de
www.lit-zentrum-goe.de
Zemanta Pixie

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2008-06-23

Der Schwarzwald liegt am Meer ... Eine Dichterreise mit Josè F. A. Oliver von Nagold nach Amsterdam

Was verbindet die engen Täler des Nordschwarzwalds mit der weltoffenen einstigen See- und Handelsmacht Niederlande? Über Jahrhunderte hinweg war das Holzgewerbe eine der wichtigsten Einnahmequellen der Schwarzwaldregion. Noch bis ins 19. Jahrhundert hinein transportierten Flößer die bis zu 20 Meter langen Stämme zum Rhein und von dort weiter bis nach Holland, wo das Holz für den Schiffsbau verwendet wurde. Auch die Städte Amsterdam und Rotterdam selbst stehen auf den begehrten Schwarzwaldtannen. Der Holzhandel brachte Wohlstand in die armen Dörfer, öffnete aber auch neue Horizonte.

Im September wird der Schwarzwälder Schriftsteller José F. A. Oliver im Rahmen des Literatursommers Baden-Württemberg drei Wochen lang den Spuren der Flößer folgen. Seine Reise führt ihn entlang der Flüsse Nagold, Enz, Neckar und Rhein bis nach Amsterdam - zu Fuß, mit dem Schiff oder der Bahn. Regelmäßig berichtet er in Sendungen des Mitveranstalters Südwestrundfunk Tübingen (SWR4) von seinen Begegnungen. Verabschiedet wird Oliver am Samstag, 6. September um 12 Uhr mit einer Veranstaltung in Nagold unter Mitwirkung zahlreicher Flößer, die an diesem Wochenende im benachbarten Altensteig bei einem bundesweiten Treffen der Flößerzünfte zu Gast sind. Die Naturfreunde Nagold begleiten Autor und Publikum anschließend zu Fuß auf der ersten Tagesetappe bis Wildberg. Zum Abschluss der Reise wird Oliver im Amsterdamer Goetheinstitut lesen. Nach seiner Rückkehr eröffnet José F. A. Oliver am 17. Oktober gemeinsam mit dem holländischen Schriftsteller Otto de Kat die 25. Baden-Württembergischen Landesliteraturtage, die bis zum 9. November unter dem Motto ?HolzWege? mehr als siebzig Literaten nach Nagold führen werden.

José F. A. Oliver, wurde 1961 in Hausach im Schwarzwald als Kind spanischer Einwanderer geboren und lebt dort als freier Schriftsteller. Zuletzt erschien bei Suhrkamp der Essayband ?Mein andalusisches Schwarzwaldorf?. Als Dichter zwischen den Kulturen und zwischen den Sprachen gibt Oliver hier Auskunft über die Erfahrungen eines ?Gastarbeiterkindes?, dessen poetische Sensibilität der Zweisprachigkeit entspringt. 1997 wurde Oliver mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis, 2007 mit dem "Kulturpreis Baden-Württemberg der Volksbanken Raiffeisenbanken und der Landesstiftung Baden-Württemberg" ausgezeichnet.

Info: www.literaturtage-nagold.de, www.literatursommer.de



»HolzWege«

25. Baden-Württembergische Literaturtage in Nagold vom 17. Oktober bis 9. November

Drei Wochen lang bereist der alemannisch-andalusische Autor José F. A. Oliver die alten Flößerwege vom Schwarzwald bis nach Amsterdam und berichtet regelmäßig in Rundfunk und Presse von seinen Begegnungen. Der Designstudiengang der Kunstakademie Stuttgart baut großvolumige Lesemöbelobjekte für die Nagolder Innenstadt. Diskussionen und literarische Revuen beleuchten Strömungen und Seitenpfade eines Vierteljahrhunderts Literaturgeschichte in Baden-Württemberg und geben Ausblicke in die Zukunft. Nur einige Beispiele, wie vielschichtig das Veranstaltungsmotto ?HolzWege? bei den Baden-Württembergischen Literaturtagen? in Nagold vom 17. Oktober bis 9. November umgesetzt wird.

Anfang der 80er Jahre wurden die Baden-Württembergischen Literaturtage von der Landesregierung ins Leben gerufen, um ?der Literatur des Landes im großen Rahmen Gehör zu verschaffen". Das erste Festival fand 1983 in Ulm statt, in diesem Herbst wird nun Nagold die Jubiläumsausgabe der 25. Literaturtage ausrichten. Veranstalter ist die Stadt Nagold, unterstützt durch das Land Baden-Württemberg und mehrere regionale Sponsoren. Präsentiert wird das Festival von den Medienpartnern ?Südwestrundfunk? und ?Schwarzwälder Bote?. Mit der Festivalleitung wurde der Reutlinger Peter Reifsteck betraut.

Rund 70 Schriftsteller werden in den drei Veranstaltungswochen in Nagold erwartet und mit über 50 Lesungen, Konzerten, literarischen Wanderungen und Hörspielnächten vorgestellt. Darunter bekannte Autoren wie Wilhelm Genazino, Sasa Stanisic, Jagoda Marinic, Hanns-Josef Ortheil, Hermann Bausinger, Thommie Bayer, Jürgen Lodemann, Peter Prange und Karl-Heinz Ott sowie Star-Sprecher Christian Brückner, um nur einige Namen zu nennen.

?HolzWege? steht bei den Literaturtagen nicht für die sprichwörtliche Sackgasse, sondern bedeutet vielmehr, ?sich ins Unfertige, Widerspenstige, Struppige zu begeben?, wie es der Philosoph Hajo Eickhoff formuliert hat. ?Der Weg muss immer wieder neu bereitet, begangen, seine Richtung geändert werden? - ein stimmiges Bild auch für die politischen und sozialen Umbrüche der vergangenen 25 Jahre, mit denen sich die Schriftsteller literarisch auseinanderzusetzen hatten. So wird eine Veranstaltung mit den Autoren Günter Wallraff, Joachim Zelter und Annette Pehnt die Veränderungen in der Arbeitswelt und deren literarische Darstellung beleuchten. Einen großen Stellenwert nimmt bei den Literaturtagen auch der Kriminalroman ein, die Literaturgattung, die in den letzten Jahren am mutigsten gesellschaftliche Themen aufgegriffen hat. Mit dabei sind u.a. die Krimiautoren Ingrid Noll, Christine Lehmann, Oliver Bottini, Ulrich Ritzel, Wolfgang Schorlau und Heinrich Steinfest. ?HolzWege? steht aber ebenso für Nagolds Tradition als bedeutende Möbelstadt und ihre geografische Lage am Rande des Schwarzwalds - Themen, die sich in mehreren Veranstaltungsschwerpunkten widerspiegeln.

Teilweise recht ungewöhnliche Wege schlagen die Nagolder ein, um Autoren und Leser einander näher zu bringen. So erinnert am Eröffnungswochenende ein 25-Stunden-Lesungsmarathon rund um die Uhr an die toten, und damit vielfach auch vergessenen, Schriftsteller Baden-Württembergs. Zehn Krimiautoren sind mit ihren Büchern zu Gast in Nagolder Privatwohnungen und mehrere literarisch-kulinarische Lesungen in Gasthäusern verbinden Wortgenuss mit Küchenkunst.

Programm und Vorverkauf: www.literaturtage-nagold.de

Zemanta Pixie

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2008-06-19

"Mein imaginäres Konzert"

Die Berliner Gesellschaft für Neue Musik (bgnm) sucht für die Veranstaltung "Mein imaginäres Konzert" deutschsprachige Texte mit einer maximalen Lesedauer von 10 Minuten, in denen ein (mögliches) Konzert imaginiert wird. Eine Auswahl der Texte wird im Rahmen des Jahresprogramms der bgnm im Herbst 2008 in einer inszenierten Lesung konzertant aufgeführt. Die ausgewählten Arbeiten sollen veröffentlicht werden. Einsendung und weitere Informationen: info@bgnm.de. Einsendeschluss: 30. August 2008.
Zemanta Pixie

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2008-06-18

Stadtschreiber für Dresden gesucht

Sparkassenstiftung und Landeshauptstadt Dresden suchen den 14. Stadtschreiber für Dresden

Ab sofort laden die Stiftung für Kunst & Kultur der Stadtsparkasse Dresden und die Landeshauptstadt Dresden deutschsprachige Autorinnen und Autoren ein, sich um den Posten des/der 14. Stadtschreibers/in in Dresden für 2009 zu bewerben. Insbesondere werden solche Autorinnen und Autoren gesucht, die sich auf Wechselseitigkeiten von Literatur und urbanem Raum einlassen wollen und ihren Lebensmittelpunkt nicht in Dresden haben.

Der/die Stadtschreiber/in wird von Juni bis November 2009 in Dresden leben und arbeiten. Die Stiftung für Kunst & Kultur der Stadtsparkasse Dresden vergibt ein monatliches Stipendium in Höhe von 900 EURO und stellt für den Zeitraum des Aufenthalts kostenlos eine Wohnung in Dresden zur Verfügung.

Stiftung und Landeshauptstadt Dresden erwarten, dass der/die Stadtschreiber/in die Zeit weitgehend in Dresden verbringt, die literarischen Traditionen dieser Kulturstadt bereichert und durch eigene Veranstaltungen der Bedeutung von Sprachkultur und Literatur Impulse verleiht. Die Eröffnungs- sowie die Abschlusslesung erfolgen im Rahmen des Stipendiums.

Bewerber/innen sollten möglichst auf eine selbständige Publikation verweisen können, die nicht im Eigenverlag erschienen ist. Gebeten wird um Einse"

STIPENDIENAUSSCHREIBUNG für die Jahre 2009 und 2010 im Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop und seiner Austauschpartner in Nordeuropa

Bewerbungszeitraum vom 01. Juni ? 31. Juli 2008

Es ist wieder soweit:
Ab 01. Juni diesen Jahres lädt das Künstlerhaus Lukas Künstlerinnen und Künstler aus den Sparten Bildende Kunst (Malerei, Bildhauerei, Grafik, Fotografie, Künstlerbuch, Video, Kunsthandwerk/Design), Literatur (Prosa, Lyrik, Drama, Drehbuch, Essay, literarische Übersetzung), Tanz (Choreografie, Performance) sowie Musik (Komposition) ein, sich um ein Aufenthaltsstipendium für die Jahre 2009
und 2010 zu bewerben.

Das mehr als 100 Jahre alte denkmalgeschützte Haus bietet gleichzeitig sieben Stipendiatinnen und
Stipendiaten gute Arbeitsbedingungen in einer landschaftlich überaus reizvollen Umgebung. Ausgewählte Austauschorte in Schweden, Litauen, Island und der Russischen Föderation ergänzen das internationale Stipendienprogramm. Für die zwei Jahre werden insgesamt 94 einmonatige und 4 zweimonatige Aufent- haltsstipendien für das Künstlerhaus Lukas sowie 26 einmonatige Austauschstipendien für Nordeuropa vergeben. Darüber hinaus erwarten wir 26 Gaststipendiaten von unseren Partnern.

Es werden Bewerbungen für die Jahre 2009 und 2010 entgegengenommen.

Die Stipendien sind mit mindestens mit 500 ? und maximal 1000 ? plus kostenfreier Unterkunft monatlich dotiert. In dieser Dotierung sind die Reisekosten inbegriffen. Eine unabhängige Fachjury wird im September 2008 ihre Entscheidung bekannt geben. Die Höhe der Stipendiengelder hängt von der Bewilligung beantragter Fördergelder ab und wird mit der Zusage der Stipendien festgelegt.

Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 31. Juli 2008.

Für die genaue Beschreibung der Stipendien und Förderrichtlinien lesen Sie bitte ab 1.Juni unsere Website www.kuenstlerhaus-lukas.de oder fordern postalisch die Unterlagen an.
Fragen können zwischen dem 01.06. und 31.7.2008 telefonisch beantwortet werden unter:
+49 - (0)38220 - 6940


Bewerbungen sind zu richten an: Künstlerhaus Lukas
Dorfstraße 35
18347 Ahrenshoop
Zemanta Pixie

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2008-06-17

Stipendien für das Schweizerische Literaturarchiv

Vier junge Forscherinnen und Forscher aus drei Ländern haben Stipendien für das Schweizerische Literaturarchiv der Nationalbibliothek erhalten. Ausgerichtet werden sie von dessen privatem Förderverein.

Der Förderverein des Schweizerischen Literaturarchivs hat seine Stipendien dieses Jahr erstmals öffentlich ausgeschrieben. Es gingen 22 Bewerbungen aus Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz ein. Berücksichtigt wurden vier Kandidatinnen aus drei Nationen. Sie werden in den kommenden Monaten Erschliessungsarbeiten an den Nachlässen von Hugo Loetscher, C.A. Loosli, Jean Starobinski und Anne-Lise Grobéty leisten.

Die Stipendien des Fördervereins des Schweizerischen Literaturarchivs werden jährlich jeweils im Frühjahr ausgeschrieben. Sie verfolgen einen doppelten Zweck: Zum einen sollen sie den Stipendiaten erste Erfahrungen mit der Archivarbeit ermöglichen; zum anderen sollen sie zu einer schnelleren Erschliessung der Sammlungen beitragen.

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Schweizerische Nationalbibliothek: Veranstaltungen im Juli 2008

Schweizerische Nationalbibliothek: Veranstaltungen im Juli 2008



Bibliothèque nationale suisse: Manifestations au mois de juillet 2008



01.07.2008, 14:30 Uhr

Allgemeine Einführung in die Benutzung der Schweizerischen Nationalbibliothek

Schweizerische Nationalbibliothek, Bern



08.07.2008, 14:30 Uhr

Einführung in ?Helveticat?, den Online-Katalog der Schweizerischen Nationalbibliothek

Schweizerische Nationalbibliothek, Bern

Anmeldung im Informationssaal bis 08.07.2008, 12.00 Uhr



18.05. ? 31.08.2008

Ausstellung: Paul Flora ? Königsdramen

Centre Dürrenmatt, Neuenburg

Öffnungszeiten: Mittwoch-Sonntag jeweils von 11.00 ? 17.00 Uhr

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